سلوکیان — میانپردهٔ یونانیمآبی
میراثِ شرقیِ اسکندر بر فلاتِ ایران؛ آمیزشِ یونانی و ایرانی، و سپس جداییِ باختر و پارت. با اسکرول بخوانید.
نقشه شماتیک است — هاله و شهرهای نورانی، نه مرزِ دقیقِ باستان.
Seleukos und der Osten des Reiches
Nach dem Tod Alexanders (323 v. Chr.) kämpften seine Feldherren um das Erbe. Seleukos I. (Nikator) erlangte die östlichen Satrapien, begründete die Seleukidendynastie und erbaute Seleukia am Ufer des Tigris – eine Metropole, die an die Stelle Babylons trat.
- Britannica, "Seleucid kingdom"; Encyclopaedia Iranica, "SELEUCIDS"
Die griechische Stadt auf dem iranischen Hochland
Die Seleukiden gründeten Dutzende von griechischen Städten, und das Koine-Griechisch wurde zur Verwaltungssprache. In Baktrien entstand die Stadt Ai Khanoum mit Theater und Gymnasion. Doch dies war nur eine dünne Schicht griechischer Eliten über dem alten iranischen Untergrund – kein vollständiger Austausch.
باورِ رایج: فتحِ یونانی فرهنگِ ایرانی را محو کرد. واقعیت: یونانیمآبی بیشتر آمیزش بود تا نابودی؛ زبان، دین و بافتِ روستاییِ ایرانی پابرجا ماند و در دورهٔ اشکانی دوباره سر برآورد.
- Encyclopaedia Iranica, "Hellenism"; UNESCO, "Ai-Khanoum"
Von Anatolien bis zum Hindukusch
Unter Seleukos I. und Antiochos I. erstreckte sich das seleukidische Reich von Sardes im Westen bis nach Baktrien und an die Grenze Indiens – der ausgedehnteste der Nachfolgestaaten Alexanders. Doch diese Ausdehnung überstieg die Verwaltungskapazität; die großen Entfernungen und die Vielfalt erzeugten Brüchigkeit.
- Britannica, "Seleucus I Nicator"; Cambridge History of Iran III
Die Abspaltung Baktriens und Parthiens
Der Osten brach zuerst weg: Diodotos erklärte in Baktrien die Unabhängigkeit, und kurz darauf nahm Arsakes der Parner Parthien ein (um 247 v. Chr.) und begründete die Arsakidendynastie. Die Seleukiden verloren das iranische Hochland Stück für Stück.
- Encyclopaedia Iranica, "ARSACIDS"; Britannica, "Bactria"
Der Druck Roms und der Arsakiden
Die Seleukiden wurden im Westen bei Magnesia (190 v. Chr.) von Rom besiegt, und im Osten nahm der Arsakide Mithridates Mesopotamien ein (141 v. Chr.). Der seleukidische Staat schrumpfte zu einem kleinen Syrien zusammen und wurde schließlich 63 v. Chr. von Rom annektiert. Das iranische Hochland gehörte nun den Arsakiden.
- Britannica, "Battle of Magnesia"; Encyclopaedia Iranica, "SELEUCIDS"