Ali Khamenei
Der zweite Oberste Führer der Islamischen Republik (geb. 1939), seit 1989 nach Khomeini im Amt und zuvor Präsident (1981–1989).
Im Kontext lesen →Biografie
Ali Hosseini Chamenei (geb. 1939) studierte an den Seminaren von Maschhad und Qom – wo er Chomeinis Vorlesungen besuchte – und wurde im Widerstand gegen den Schah aktiv, weshalb er wiederholt verhaftet und ins Exil geschickt wurde. Nach der Revolution bekleidete er hohe Ämter, überlebte 1981 ein Attentat und diente von 1981 bis 1989 als dritter Präsident Irans, was den Großteil des Iran-Irak-Krieges abdeckte. Nach Chomeinis Tod erhob ihn der Expertenrat im Juni 1989 zum Obersten Führer (im August nach einer Verfassungsänderung, die das Mardschaʿ-Erfordernis abschaffte, bestätigt), und über drei Jahrzehnte lang war er die zentrale Figur des iranischen Staates, der über Sicherheit, Außenpolitik und das Nuklearprogramm wachte – eine zutiefst polarisierende Figur, von Anhängern als Hüter der Revolution und von Kritikern als Oberhaupt eines autoritären Systems betrachtet. Iranischen Staatsmedien und internationalen Medien zufolge wurde Chamenei am 28. Februar 2026 bei einem israelischen Luftangriff während des Krieges von 2026 getötet (sein Tod wurde am 1. März bestätigt), und sein Sohn Mojtaba Chamenei wurde im März 2026 als nachfolgender Oberster Führer benannt; diese Berichte sind jüngeren Datums und sensibel und sollten unter Angabe der Quelle und nicht als gesicherte Tatsache dargestellt werden.
Zitate & Überlieferungen
«A resistance economy is the country's path to salvation; we must rely on domestic capability.»
Erscheint auch in
Quellen
- Encyclopaedia Britannica, "Ali Khamenei"
- Al Jazeera, "Iran names Mojtaba Khamenei as new supreme leader" (March 2026)
- RAND Commentary, "Who—or What—Will Replace Iran's Supreme Leader Ali Khamenei?" (March 2026)