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Person

Reza Schah

رضاشاه پهلوی· 1878–1944
Gründer der Pahlavi-Dynastie

Gründer der Pahlavi-Dynastie (reg. 1925–1941), der den modernen Iran durch rasche Modernisierung, eine neue Armee und zentralisierte Macht formte; im Zweiten Weltkrieg wurde er ins Exil gezwungen.

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Biografie

Reza Schah Pahlavi (1878–1944), geboren als Reza Khan, war ein Militäroffizier, der in der Persischen Kosakenbrigade aufstieg, im Februar 1921 einen Putsch anführte, der Teheran einnahm, und 1925 zum Schah gekrönt wurde, nachdem der Madschles den letzten Kadscharen-Monarchen abgesetzt hatte. Über sechzehn Jahre hinweg verfolgte er ein ehrgeiziges Programm der Zentralisierung und Modernisierung: die Transiranische Eisenbahn, Straßennetze, eine moderne Wehrpflichtarmee, weltliche Gerichte, die Universität Teheran und ein nationales Bildungssystem. Zu seinen Reformen gehörten auch Zwangsmaßnahmen wie das Verbot des öffentlichen Schleiers von 1936 und die Unterdrückung der Autonomie von Stämmen und Klerus, die nach wie vor umstritten sind. Nach der anglo-sowjetischen Invasion von 1941 – teils ausgelöst durch die Sorge der Alliierten über seine vermeintliche Hinneigung zu Deutschland – wurde er gezwungen, zugunsten seines Sohnes abzudanken, und starb 1944 im Exil in Südafrika. Er gilt weithin als Architekt des modernen iranischen Staates, doch debattieren Wissenschaftler über den autoritären Charakter und die ungleichen sozialen Kosten seiner Herrschaft.

Zitate & Überlieferungen

«I want to make Iran modern and proud; Iran must emerge from this backwardness.»
Sentiment in Reza Shah's reform-era addresses (1925–1941)

Quellen

  • Ervand Abrahamian, A History of Modern Iran (Cambridge University Press)
  • Encyclopaedia Iranica, "Reza Shah Pahlavi"
  • Encyclopaedia Britannica, "Reza Shah Pahlavi"