بیدار
Ardashir I
Nach zeitgenössischem Relief/Münze
Person

Ardaschir I.

اردشیر بابکان· c. 180–242 CE
Begründer des Sasanidenreichs

Gründer des Sassanidenreiches (reg. 224–242 n. Chr.), der den letzten Partherkönig besiegte und die Sassanidendynastie mit dem Zoroastrismus als Staatsreligion errichtete.

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Biografie

Ardaschir I. (ca. 180–242 n. Chr.) begründete das Sasanidenreich, die letzte vorislamische persische Dynastie, indem er den parthischen (arsakidischen) König Artabanos IV. in der Schlacht von Hormozgan im Jahr 224 n. Chr. besiegte. Als örtlicher Herrscher in Fars beginnend, einte er das iranische Hochland, wurde um 226 in Ktesiphon zum König der Könige gekrönt und errichtete einen zentralisierten Staat, der eng mit der zoroastrischen Religion verbunden war. Seine Herrschaft setzte die politischen, religiösen und künstlerischen Vorlagen – darunter die Investitur-Ikonographie und die königliche Titulatur –, denen die sasanidischen Herrscher vier Jahrhunderte lang folgten. In seinen letzten Jahren krönte er seinen Sohn Schapur I. zum Mitregenten, bevor er Anfang 242 starb. Ein umstrittener Punkt ist das genaue Datum seines Todes und die Dauer der Mitregentschaft von Ardaschir und Schapur, für die der Kölner Mani-Kodex das Schlüsselzeugnis darstellt.

Zitate & Überlieferungen

«This is the figure of the Mazda-worshipping lord Ardashir, King of Kings of Iran, whose lineage is from the gods, son of Pāpak the king.»
Investiture relief of Ardashir I, Naqsh-e Rostam (trilingual inscription)

Quellen

  • Encyclopaedia Iranica, "Ardašīr I i. History"
  • Touraj Daryaee, Sasanian Persia: The Rise and Fall of an Empire (2009)
  • Encyclopaedia Britannica, "Ardashir I"