Forough Farrokhzad
Modernistische iranische Dichterin und Filmemacherin, eine der einflussreichsten weiblichen Stimmen der modernen persischen Dichtung (1934–1967).
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- Field
- modern poetry and filmmaking
- Key work
- the poetry collection 'Another Birth' (1964)
- Film
- the documentary 'The House Is Black' (1962)
- Death
- 1967, car accident at age 32
Biografie
Forough Farrokhzad (1934–1967) war eine Dichterin und Filmemacherin, die mit einer offenen und kühnen weiblichen Stimme im Ausdruck von Gefühl, Körper und individuellem Begehren einen einzigartigen Platz in der modernen persischen Dichtung fand. Ihre frühen Sammlungen – „Die Gefangene“, „Die Mauer“ und „Auflehnung“ – waren in einer traditionellen Gesellschaft skandalös, doch mit „Eine andere Geburt“ (1964) und dem postumen „Lasst uns an den Beginn der kalten Jahreszeit glauben“ erreichte sie Reife und einen tiefen, innovativen Ausdruck. Im Film schuf sie den bleibenden, gefeierten Kurzdokumentarfilm „Das Haus ist schwarz“ (1962) über eine Leprakolonie. Forough starb im Winter 1967 bei einem Autounfall in Teheran im Alter von zweiunddreißig Jahren. Eine bemerkenswerte Nuance ist, dass ihre Person und ihr Werk stets ein Feld umstrittener Deutung waren: Manche lesen sie vor allem als Symbol der Frauenbefreiung und des Brechens von Tabus, während andere betonen, dass dieses Etikett den rein literarischen und ästhetischen Wert ihres Werks überschatten kann.
Zitate & Überlieferungen
«It is only the voice that remains.»
Verwandte Einträge
Quellen
- Encyclopaedia Iranica, "Farroḵzād, Forūḡ-Zamān"
- Michael Hillmann, A Lonely Woman: Forugh Farrokhzad and Her Poetry (1987)
- Encyclopaedia Britannica, "Forugh Farrokhzad"