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Person

Ahmad Shamlou

احمد شاملو· 1925–2000
Meister des persischen freien Verses

Dichter, Schriftsteller und Journalist, eine führende Gestalt des 'she'r-e sepid' (freier, metrumloser Vers) in der modernen persischen Literatur (1925–2000).

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Auf einen Blick

Field
poetry, translation, and journalism
Form
she'r-e sepid (free, unmetered verse)
Key work
the collection 'Fresh Air' (Hava-ye Tazeh)
Scholarly work
Ketab-e Kucheh (encyclopedia of folklore)

Biografie

Ahmad Shamlou (1925–2000), der unter dem Pseudonym „A. Bamdad“ schrieb, war einer der einflussreichsten Dichter des modernen Iran und führte den freien, ungebundenen Vers – bekannt als „sche'r-e sepid“ (weiße Dichtung) oder „schamlou'scher Vers“ – zu seinem Höhepunkt. Ausgehend von Nimas Weg verzichtete er gänzlich auf das klassische Metrum und gründete seinen Rhythmus auf eine erhabene, archaisierende Sprache, durchwoben mit epischer, amouröser und sozialer Bildlichkeit; Sammlungen wie „Frische Luft“, „Aida im Spiegel“ und „Phönix im Regen“ zählen zu seinen besten. Er war zudem Übersetzer, Journalist und Verfasser des „Ketab-e Kucheh“, einer umfangreichen Enzyklopädie der iranischen Folklore und Umgangssprache. Der umstrittene Punkt sind seine kontroversen Ansichten über bestimmte kulturelle Symbole – darunter seine kritische Beurteilung des Schahnameh und der Gestalt Ferdowsis in einem Vortrag –, die heftige Reaktionen hervorriefen und nach wie vor diskutiert werden.

Quellen

  • Encyclopaedia Iranica, "Šāmlu, Aḥmad"
  • Ahmad Karimi-Hakkak, Recasting Persian Poetry (1995)
  • Encyclopaedia Britannica, "Ahmad Shamlou"