Abbas Kiarostami
Iranischer Filmemacher, Fotograf und Dichter, Gewinner der Goldenen Palme und einer der einflussreichsten Regisseure des Weltkinos (1940–2016).
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- Field
- filmmaking, photography, and poetry
- Honor
- Palme d'Or for 'Taste of Cherry' (1997)
- Key work
- the Koker trilogy
- Early career
- the Kanun
Biografie
Abbas Kiarostami (1940–2016), geboren in Teheran, ist einer der größten Filmemacher der Filmgeschichte und der Bannerträger der iranischen Neuen Welle auf der Weltbühne. Er begann seine Laufbahn am Institut für die intellektuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (Kanun) und schuf dann mit Filmen wie „Wo ist das Haus meines Freundes?“, „Und das Leben geht weiter“ und „Quer durch den Olivenhain“ (der Koker-Trilogie) einen kargen, minimalistischen Stil an der Grenze zwischen Dokumentar- und Spielfilm. 1997 gewann er (geteilt) die Goldene Palme von Cannes für „Der Geschmack der Kirsche“, der um einen Mann kreist, der sein Leben beenden will. Kiarostami war auch Dichter und Fotograf und drehte in seinen letzten Jahren auch Filme außerhalb Irans. Der umstrittene Punkt ist, dass sein internationaler Rang nie einheitlich war: Westliche Bewunderer feiern ihn als Genie, doch manche in- und ausländische Kritiker haben argumentiert, sein Kino spreche eher den Festivalgeschmack und das westliche intellektuelle Publikum an als das gewöhnliche iranische Publikum – eine Debatte, die fortbesteht.
Verwandte Einträge
Quellen
- Encyclopaedia Iranica, "Kiārostami, ʿAbbās"
- Alberto Elena, The Cinema of Abbas Kiarostami (2005)
- Encyclopaedia Britannica, "Abbas Kiarostami"