Der Tod von Mahsa (Jina) Amini und der Aufstand 'Frau, Leben, Freiheit' (2022) Jina Mahsa Amini, eine 22-jährige kurdische Frau, wurde am 13. September 2022 von der 'Sittenpolizei' wegen angeblicher Verletzung der Gesetze zur Kopftuchpflicht festgenommen und starb drei Tage später, am 16. September, im Krankenhaus. Die Behörden führten ihren Tod auf eine Vorerkrankung zurück, doch die Unabhängige Internationale Untersuchungsmission der Vereinten Nationen kam zu dem Schluss, dass sie infolge von 'körperlicher Gewalt' in Gewahrsam starb — diese Darstellungen sind umstritten. Ihr Tod löste einen landesweiten, von Frauen angeführten Aufstand unter dem Motto 'Frau, Leben, Freiheit' (Zan, Zendegi, Azadi) aus, der sich besonders auf jüngere Generationen und Studenten stützte. Die UN-Untersuchungsmission stellte fest, dass die Repression 'schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen' darstellte, von denen einige 'Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen könnten'; laut der Mission und großen Medien wurden während des Aufstands Berichten zufolge über 500 Menschen getötet (eine umstrittene Zahl).
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