Gholamreza Takhti
Olympischer Ringer und iranischer Nationalheld, ein Symbol der Ritterlichkeit (pahlavani), bekannt als 'Jahan Pahlavan' (1930–1968).
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- Field
- freestyle wrestling
- Honor
- Olympic gold, Melbourne 1956
- Epithet
- Jahan Pahlavan
- Death
- 1968; officially suicide, but contested
Biografie
Gholamreza Takhti (1930–1968), geboren im Stadtviertel Chani-Abad von Teheran, ist der berühmteste Ringer der iranischen Geschichte und eine der beliebtesten Nationalfiguren des Landes im zwanzigsten Jahrhundert. Er gewann zahlreiche olympische und Weltmeisterschaftsmedaillen, darunter olympisches Gold in Melbourne (1956). Mehr als seine Medaillen machte ihn sein pahlavanischer (ritterlicher) Charakter, seine Bescheidenheit und seine Fairness auf und neben der Matte zum Symbol, wobei viele Geschichten von seiner Güte und Großmut erzählt werden. Takhti stand der Nationalen Front und den Idealen Mossadeghs nahe, was ihn in politische Konfrontation mit dem Pahlavi-Regime und der SAVAK brachte. Er starb am 7. Januar 1968 in einem Hotelzimmer in Teheran. Der zentrale umstrittene Punkt ist die Art seines Todes: Die offizielle Darstellung des Regimes erklärte ihn zum Selbstmord, doch viele einfache Menschen und Oppositionelle lehnten dies ab und vermuteten einen Mord durch die SAVAK; der Vorwurf wurde nie bewiesen, und sogar sein Sohn bestätigte später die Selbstmordversion – die Frage bleibt umstritten.
Verwandte Einträge
Quellen
- Encyclopaedia Iranica, "Takti, Ḡolām-Reżā"
- H. E. Chehabi, "Sport and Politics in Iran"
- Encyclopaedia Britannica, "Gholamreza Takhti"